Aus der Praxis - Für die Praxis
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Grenzen setzen - Grenzen wahren

Sozialpädagogische  Kinder-,  Jugend-  und  Familienhilfe  lebt  von  der  individuellen  Beziehungsarbeit,  vom  Angebot  und  dem  Aufbau  persönlicher, naher und vertrauensvoller Beziehungen - unter Wahrung der „richtigen und angemessenen“ professionellen Distanz. Dies gestaltet sich immer wieder als ein alltäglicher Balanceakt, ist aber für die Wirksamkeit in der Sozialen Arbeit unabdingbar. Geht es um Beziehung, geht es gleichzeitig auch um Grenzen, welche gesetzt, gewahrt und respektiert werden müssen, da grenzverletzende Erfahrungen weitreichende Folgen haben können und unbedingt zu vermeiden sind. Grenzverletzungen können von einem unguten Gefühl bis zum sexuellen Missbrauch reichen und erzeugen immer Leid. Zudem sind Kinder und Jugendliche immer wieder „Grenzgänger“, welche „bis an ihre Grenzen“ gehen, sich ausprobieren und sich so die Welt aneignen. Kinder und Jugendliche müssen den Verlauf von Grenzen kennen. Nur  so  können  sie  erfahren,  dass  sie  wichtig  sind.  Um  diesem  wichtigen Punkt gerecht zu werden, ist es wichtig, sich über Bedürfnisse auszutauschen und von meinem Gegenüber zu kennen. Doch wie kann dies gelingen? Wie gehe ich in der Praxis damit um, wenn mir etwas auffällt und ich ein „komisches Gefühl“ in mir wahrnehme? Was kann ich tun, an wen kann ich mich wenden? Welche Präventions- und Schutzmöglichkeiten gibt es? Und wie gehe ich mit meinen persönlichen Grenzen um?Ein  weiterer  Aspekt  wird  die  Elternarbeit  bzw.  Erziehungsberatung  sein. Ebenfalls  wird  die  eigene  Haltung  in  Bezug  auf  persönliche  Grenzen reflektiert.


Inhalte und Ziele

•  Wertschätzende Grundhaltung
•  Eigene Grenzen – eigene Haltung
•  Beleuchtung des „Machtgefälles“ zwischen Fachkraft und Kind/Jugendlichem

•  Kinderschutz
•  Gewaltprävention
•  Wissenschaftliche Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie
•  Elternarbeit – Wie unterstütze und berate ich Eltern bei diesem Thema?
•  Erziehungsberatung

Gerne können Anliegen und Fallbeispiele ins Seminar eingebracht werden.


Lernvoraussetzungen

Bereitschaft  zur  Selbstreflexion,  offene  und  wertschätzende Haltung gegenüber Ihren Mitmenschen sowie die Bereitschaft, sich mit eigenen Grenzen auseinanderzusetzen.


Methoden

Theorieinput,  moderierter  Erfahrungsaustausch,  Einzel-  und Gruppenarbeit, Übungen zur eigenen Grenzsetzung. Die Teilnehmenden erhalten ein umfangreiches Skript.


Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte


Bei Anfragen zu Terminen nehmen Sie mit uns bitte Kontakt auf oder rufen Sie uns an 06421 94842-22.